Diabetischer Fuß– Haut– und Nagelpflege ist besonders wichtig

Bis 2010 wird die Zahl der Diabetiker in Deutschland von derzeit 6,3 Millionen auf voraussichtlich 10 Millionen steigen. Immer mehr Menschen haben Übergewicht und sind gefährdet, an Diabetes zu erkranken. Dies betrifft auch Kinder und Jugendliche. Weltweit sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) mehr als 22 Millionen Kinder unter fünf Jahren zu dick. Über 17 Millionen davon leben in den Industriestaaten. Und jedes von ihnen hat ein erhöhtes Diabetes–Risiko.

Folgeerkrankung

Der diabetische Fuß ist eine der gravierendsten Folgeerkrankungen des Diabetes. Meist wird er durch jahrelangen schlecht eingestellten Diabetes ausgelöst, was zu Nerven– und Blutgefäßschäden und vermehrten Infektionen führt. Die Betroffenen haben meist kein Schmerz–, Druck– und Temperaturempfinden mehr. Dadurch werden drückende Schuhe und Verletzungen häufig nicht wahrgenommen. Die Haut von Diabetikern ist zudem sehr trocken und spröde und damit anfälliger. In der Folge treten kleine Wunden auf, die sich leicht entzünden und schlecht heilen. In Extremfällen können sie zu offenen Geschwüren werden, die bis zum Knochen reichen. Dann ist manchmal eine Amputation der Zehen oder des Fußes nicht mehr zu vermeiden. Im Jahre 2000 wurden in Deutschland bei Diabetikern etwa 28.000 Amputationen an den unteren Extremitäten durchgeführt. Dies hat für die Betroffenen schwerwiegende gesundheitliche und soziale Konsequenzen.

Menschen mit Diabetes sollten deshalb täglich ihre Füße genau inspizieren, auch von unten, am besten mit einem Spiegel – oder, falls sie dazu nicht in der Lage sind, jemand anderes darum bitten. Bei Druckstellen, Verletzungen oder Entzündungen sofort den Arzt aufsuchen. Gute Fußpflege ist für Diabetiker unverzichtbar. Das fängt bei der Wahl der Schuhe an: Sie dürfen nicht zu eng sein und müssen den Zehen genug Spielraum lassen. Tägliches Waschen der Füße mit lauwarmem Wasser, milder Seife und ohne Bürste ist durchaus sinnvoll. Die Füße sollten nach dem Waschen sorgfältig mit einem weichen Handtuch oder auch einem Fön getrocknet werden; dabei ist vor allem darauf zu achten, dass die Zehenzwischenräume trocken sind.

Tägliches Eincremen

Tägliches Eincremen zur Vermeidung von trockener, rissiger Haut ist unumgänglich. Neueste Untersuchungen haben gezeigt, dass der Haut vor allem Feuchtigkeit fehlt. Die alte Empfehlung, fettreiche Cremes zu benutzen, ist heutzutage völlig überholt. Der Fettfilm stört die Hautatmung und den nötigen Wärmeaustausch. Die Haut braucht eine Pflege, die ihr genügend Feuchtigkeit spendet. Dabei kommt oft Harnstoff (lat. Urea pura) zum Einsatz, der durch seine feuchtigkeitsspendende Eigenschaften der Haut wieder Elastizität und Geschmeidigkeit gibt. Trockene, rissige, entzündete und juckende Haut erhält wieder ihren natürlichen Schutz. Üblich waren bisher nur 12–prozentige Zubereitungen. Die Behandlung mit 40–prozentiger Harnstoffcreme, einer in Deutschland erst seit kurzem erhältlichen Konzent–ration, ist eine schonende Methode, störende Hornhaut los zu werden und den Füßen gleichzeitig Feuchtigkeit zuzuführen.

Medizinische Studien, durchgeführt nach strengen wissenschaftlichen Kriterien (kontrollierte Doppelblindstudien), haben gezeigt, dass eine solche Creme den Hautzustand schon nach zweiwöchiger Anwendung wahrnehmbar verbessert. Das Gute: Harnstoff ist praktisch nebenwirkungsfrei. Zu beachten ist allerdings, dass eine Anwendung bei verletzter Haut sowie Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff unterbleiben sollte. 40–prozentige Harnstoffcreme ist nur in der Apotheke erhältlich.

Vorsichtsmaßnahmen bei diabetischem Fuß

Verwenden Sie für die Fußpflege Bimsstein und Pfeile statt Hobel und Schere. Laufen Sie im Schwimmbad und im Hotel nie barfuß. Überprüfen Sie das Badewasser immer mit einem Thermometer, das Wasser sollte maximal 35 Grad warm sein.

(Presseservice: Text:dgk/Foto: Serghei Starus / Fotolia.com)


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